Vitamin-D – Das Sonnenlicht-Vitamin für unsere Gesundheit

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Vitamin-D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und findet sich vor allem in tierischen Lebensmitteln wieder. Jedoch wird ein Großteil unseres täglichen Bedarfs, über eine Eigenproduktion in unseren Körpern gedeckt. Für diese Produktion, wird ausreichend Sonnenlicht benötigt, was zu Zeiten von Corona und Quarantäne schon einmal schwierig sein kann.

 

Nachfolgend informieren wir Sie, wie Sie das sonnige Wetter am besten für sich nutzen können, für wen Vitamin-D besonders wichtig ist und zu vielen weiteren interessanten Fakten rund um das Vitamin.

 

Sonne tanken, aber bitte richtig!

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Eine tägliche Portion Sonne ist also besonders wichtig, doch auf was sollten Sie dabei achten? Folgende Tipps und Tricks sichern die optimale Vitamin-Ausbeute:

 

1. Die beste Tageszeit für das tägliche Sonnenbad liegt zwischen 10 und 14 Uhr. In diesem Zeitraum ist die Intensität der Sonnenstrahlung optimal.

 

2. Schon etwa 15 Minuten in der Sonne sind ausreichend, um den täglichen Bedarf zu decken. Wichtig ist, dass ca. ein Viertel der Körperoberfläche frei zugänglich für die Sonne ist. Dies können z.B. das Gesicht, der Hals, das Dekolleté und Teile von den Armen und Beinen sein.

 

3. Verwenden Sie ein geeignetes Sonnenschutzmittel: Der Schutz unserer Haut vor der Sonne ist wichtig – keine Frage – doch ein Lichtschutzfaktor über 20 führt dazu, dass bis zu 95 % der wichtigen UV-Strahlung blockiert werden.

 

Übrigens: Auch das Sonnen am Fenster in der Wohnung ist natürlich möglich. Öffnen Sie dafür jedoch auf jeden Fall das Fenster, da das Fensterglas ebenfalls große Teile der wichtigen Strahlung blockiert.

 

Die Bedeutung von Vitamin-D im höheren Lebensalter

Besonders in den Wintermonaten ist eine ausreichende Eigenproduktion von Vitamin D nicht immer gewährleistet. Dies hat gleich mehrere Gründe: Zum einen ist die Anzahl der Sonnenstunden und die Intensität der Sonnenstrahlung geringer. Zum anderen gehen wir aufgrund der geringen Temperaturen meist weniger an die frische Luft und haben dabei die Haut unseres Körpers fast vollständig mit Kleidung bedeckt.

 

Auch wenn unser Körper die Fähigkeit hat, das Vitamin zu speichern, kommt es bei ca. 60 Prozent der Bevölkerung während des Winters zu einer mangelnden Versorgung. Besonders bei Frauen und Männern ab 65 Jahren wird dies als problematisch eingestuft: Studien zeigen, dass eine ausreichende Versorgung gleichzeitig mit einem reduzierten Risiko Stürze und Frakturen zu erleiden einherging.

 

Aufgrund dessen raten Ärzte in den Wintermonaten auch häufig dazu, mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln eine Deckung des täglichen Bedarfs sicher zu stellen.

 

Das kleine Vitamin-D-Einmaleins

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Vitamin-D wird auch als sogenanntes „Calciferol“ bezeichnet. Im menschlichen Körper ist es besonders wichtig für die Gesundheit der Knochen, da es bei der Verstoffwechselung von Calcium und Phosphat beteiligt ist. Diese zwei Mineralstoffe machen ca. 90 Prozent der Substanz unserer Knochen und Zähne aus.

 

Darüber hinaus wirkt Vitamin-D bei der Steuerung unterschiedlicher Stoffwechselprozesse und wird auch mit einer vorbeugenden Wirkung auf Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Krebs in Verbindung gebracht. Die Zusammenhänge zwischen Vitamin-D und diesen chronischen Erkrankungen sind jedoch noch nicht ausreichend geklärt.

 

Mit der Ernährung nehmen wir es z.B. reichlich über Hühnerei, fettreiche Fische und Käse auf, aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Pilzen und Avocado kommen ausgewählte B-Vitamine vor. Schätzungen zufolge können wir jedoch nur 10 bis 20 Prozent unseres täglichen Bedarfs über die Ernährung decken. Den übrigen Anteil bildet der Körper selber. Kann da eigentlich noch von Vitamin gesprochen werden?

 

Vitamin vs. Hormon – Wie ist die richtige Bezeichnung?

Vitamine sind für unseren Körper wichtige Stoffe, die vorwiegend in Pflanzen gebildet und dem Körper durch die Nahrung zugeführt werden. Sie liefern dem Körper keine Energie, sondern sind an vielen anderen lebenswichtigen Prozessen beteiligt. Sie können im menschlichen Körper nicht ausreichend selbst gebildet werden, wodurch sie für uns zu den „essentiellen Stoffen“ gehören. Essentiell sind alle Stoffe, die für den Körper lebensnotwendig sind, die wir aber nicht ausreichend selbst bilden können.

 

Die Gruppe der D-Vitamine bildet hier eine interessante Ausnahme. Denn mit einer täglichen Deckung von ca. 80 Prozent unseres Bedarfs durch die Bildung in unserem Körper, spielt die Eigenproduktion die zentrale Rolle.

 

Aus diesem Grund ist das Vitamin-D kein Vitamin im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Hormon und wird eher aus historischen Gründen als Vitamin bezeichnet.

 

Jetzt noch das passende Eis zum Sonnenbad!

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Ein leckeres Eis ist kein effektiver Vitamin-D Lieferant und gehört auch typischerweise nicht zu den gesunden Lebensmitteln. Dennoch kann ein kleines Eis unser Wohlbefinden, besonders in der aktuell sehr belastenden Situation durch den Corona-Virus, gut tun.

 

„Mood Food“ ist hier das Zauberwort. Viele Lebensmittel haben einen positiven Effekt auf unsere Psyche und beeinflussen dadurch auch unser Immunsystem sehr positiv. Viele weitere interessante Informationen zu diesem Thema finden sie in unseren Blog „Mood Food – Wie Essen glücklich machen kann“.

 

Und falls Sie noch eine Idee für einen tollen Eisbecher brauchen, ist unser fruchtiger Beeren-Eisbecher mit Sesamkrokant-Topping bestimmt die richtige Wahl!

 

 

Datum

17.04.2020