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Schockfrostung & Lagerung

Aufgrund unserer geschlossenen Tiefkühlkette von der Produktion bis zu Ihrem Tiefkühlgerät kann die Ware nicht antauen. Die Kältekapazität unserer Fahrzeuge ist so angelegt, dass die Temperaturen stets bei mindestens minus 18 Grad Celsius oder kälter liegen.

Die Verkaufsfahrzeuge werden nachts über das Stromnetz gespeist. Im Lager ist die Ware bei mindestens minus 25 Grad Celsius deponiert. In den Fahrzeugen befinden sich Kälteplatten, die wie große Kühlakkus Sole als Kühlmittel enthalten. Es handelt sich hierbei um die sogenannte eutektische Speicherkühlung. Diese und die gute Isolierung gewährleisten, dass in den Aufbauten der Fahrzeuge – auch bei hohen Außentemperaturen – stets eine Temperatur von minus 18 Grad Celsius bestehen bleibt.

Die Temperatur im Spezial-Tiefkühltransporter kontrolliert der bofrost*Verkaufsfahrer während seiner Tagestour regelmäßig. Dazu überprüft er eine spezielle Anzeige, die sich gut sichtbar hinter der Beifahrertür befindet. Abends, nach der Rückkehr des Fahrzeuges in die Niederlassung, erfolgt eine zusätzliche Kontrolle.
 

Beim Schockfrosten wird das Lebensmittel in kürzester Zeit in den gefrorenen Zustand überführt. Je höher die Gefriergeschwindigkeit, desto besser ist das Frostergebnis und die Qualität der gefrorenen Lebensmittel. Hierbei ist das schnelle Gefrieren des im Lebensmittel befindlichen Wassers besonders wichtig: Zwischen 0 und minus 5 Grad Celsius bilden sich in den Zellen des Lebensmittels aus dem Wasser Eiskristalle. Je schneller diese Temperatur-Etappe durchlaufen wird, um so kleiner und gleichmäßiger verteilen sich die Eiskristalle im Produkt.

Die Zellstruktur des Lebensmittels – und damit seine Qualität – bleiben dabei weitestgehend erhalten. Große Eiskristalle dagegen können die Zellwände mechanisch beschädigen und so die Qualität des Lebensmittels negativ beeinflussen. Durch die Schockfrostung wird dies verhindert.

Langsames Gefrieren vermindert die Qualität des Lebensmittels erheblich. Man kann sagen: das Lebensmittel "erfriert". Es bilden sich große Eiskristalle in den Zellen des Lebensmittels, welche durch die langsame Gefriergeschwindigkeit zu großen, spitzen Gebilden heranwachsen. Diese können die Zellwände mechanisch beschädigen, so dass die Struktur des Lebensmittels beeinträchtigt wird.

Beim Schockfrosten gefriert das Produkt so schnell, dass sich nur ganz kleine Eiskristalle bilden. Diese beschädigen die Zellwände kaum, es tritt kaum Zellsaft aus, Struktur und Optik bleiben weitgehend erhalten.

 Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein kalter, windstiller Wintertag lässt uns kaum Kälte spüren. Auf unserer Haut bilden sich Luftschichten, die isolierend wirken. Bei starkem Wind und gleichen Temperaturen empfinden wir die Kälte jedoch viel stärker. Durch die Windbewegung wird die isolierende Luftschicht weggeblasen, so dass die kalte Luft direkt mit unserer Haut in Berührung kommt. Dies ist auch der wesentliche Unterschied vom industriellen zum Haushaltsfrosten.

In Gefrierschrank oder Tiefkühltruhe, die oft auch sehr tiefe Temperaturen erreichen, herrscht praktisch Windstille, so dass das Produkt nur langsam gefriert und in der Regel sogar „erfriert“. Bis ein Kilogramm Erbsen im haushaltsüblichen Gefriergerät eine Kerntemperatur von minus 18 Grad Celsius erreicht hat, vergehen ca. 24 Stunden. Beim industriellen Schockfrosten hingegen ist dieses Kilogramm Erbsen in nur 5 Minuten tiefgefroren.

Die Gefriergeschwindigkeit hat eine entscheidende Bedeutung für die Qualität eines gefrorenen Lebensmittels. Voraussetzungen zum schnellen Frosten sind zum einen eine möglichst tiefe Temperatur und zum anderen eine schnelle Wegführung der Wärme vom Produkt. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Produkt und Umgebung ist, um so schneller kühlt das Produkt ab. In der industriellen Frostung arbeitet man mit Temperaturen zwischen minus 40 Grad Celsius und minus 70 Grad Celsius. Zusätzlich wird Wind erzeugt. So werden Erbsen im sogenannten „Flowfreezer“ binnen kürzester Zeit einzeln freischwebend im Luftstrom schockgefrostet, sie tanzen praktisch Ballett in einem Strom aus kalter Luft. Deshalb sind Sie später auch so gut portionierbar.

Alle von uns angewandten Frostungsverfahren sind so entwickelt, dass sie die entstehende Wärme auf der Produktoberfläche sofort abführen und isolierende Schichten vermeiden.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist der Zeitpunkt, bis zu dem ein Lebensmittel unter Einhaltung der Lagerbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält. Das MHD gibt nicht den Zeitpunkt an, wann ein Lebensmittel verdirbt. Es ist weder das letzte Verkaufs- noch das letzte Verzehrdatum.

Da sich ein Produkt im Laufe der Zeit verändern kann und somit immer mehr von unserem Standard abweicht, hat bofrost*, wie es der Gesetzgeber vorschreibt, ein Mindesthaltbarkeitsdatum festgelegt.

Die Länge der Mindesthaltbarkeit hängt immer vom Produkt ab. Tiefgefrorenes Laugengebäck zum Beispiel ist nur sehr kurz haltbar, tiefgefrorenes Gemüse (ungewürzt) und Obst hingegen sehr lange (bis zu 24 Monate). Eine Faustregel gibt es hier also nicht. Die von uns angegebenen Daten beruhen auf jahrelanger Erfahrung und stetig durchgeführten Lagertests.

Während der Lagerung bei mindestens minus 18 Grad Celsius ist ein bakterieller Verderb ausgeschlossen. Das Produkt befindet sich in einem sogenannten Kälteschlaf. Damit findet kein Bakterienwachstum statt.

Nach Erreichen des MHD kann ein Produkt noch eine gewisse Zeit bei angemessenen Bedingungen gelagert werden, da bofrost* eine Reservespanne für die Genussfähigkeit einkalkuliert und zudem die Ware bei ununterbrochener Tiefkühlung nicht bakteriell verderben kann.

Bei Überlagerung von Tiefkühlkost im Gefriergerät gibt es in der Regel nur Geschmacks-, Konsistenz- oder auch Farbabweichungen. So kann Fisch eventuell tranig und Fett möglicherweise ranzig werden. Einige Lebensmittel verlieren ihre Farbintensität, andere dunkeln nach. Gesundheitliche Bedenken gibt es bei ununterbrochener Tiefkühlung und sachgemäßer Behandlung des Produktes nicht.
 

Überprüfen Sie bei einer Störung des Tiefkühlgerätes den Stromstecker und die Sicherung. Öffnen Sie das Gerät möglichst nicht, da es geschlossen die Kälte am besten hält. Ist das Gerät defekt, benachrichtigen Sie schnellstmöglich den Kundendienst des Herstellers. Eine entsprechende Telefonnummer finden Sie in der Regel in der Bedienungsanleitung, die Ihnen auch Auskunft über die Lagerzeit bei einer Störung gibt.
Noch ein Tipp: Vermeiden Sie nach Möglichkeit Temperaturschwankungen im Gerät, da diese die Bildung von Eisschnee begünstigen. Je stärker ein Gerät vereist ist, desto mehr Strom verbraucht es. Tauen Sie das Gerät, wenn nötig, regelmäßig ab.
 

Sind die Produkte innerhalb eines Tages angetaut, im Kern aber noch gefroren, können Sie diese in der Regel wieder einfrieren. Wichtig: Die aufgedruckte Mindesthaltbarkeit ist kein Richtwert mehr, Sie sollten die Produkte schnellstmöglich verzehren.
Ist ein Produkt innerhalb eines Tages komplett aufgetaut, können Sie das Produkt zubereiten und dann wieder einfrieren.
 

Eisschnee bildet sich immer durch Temperaturschwankungen. Die Produkte „schwitzen“ quasi, d. h. die feuchte Luft kondensiert. Wenn dieses Kondensat wieder gefriert, entsteht der sogenannte Eisschnee.

So halten Sie die Eisschneebildung möglichst gering:
 

  • Vermeiden Sie häufiges Öffnen und langes Offenstehen des Tiefkühlgerätes.
  • Frieren Sie keine zu warmen Lebensmittel ein.
  • Achten Sie darauf, dass zurückgelegte Restmengen nach der Teilentnahme nicht zu weit aufgetaut sind.
  • Schütten Sie ein Produkt nicht direkt aus dem Beutel in den Kochtopf mit heißem oder gar kochendem Wasser, denn der feuchte, heiße Dampf fördert den Antauprozess bzw. die Feuchtigkeit in der Verpackung.

Gefrierbrand, auch Frostbrand genannt, entsteht durch Austrocknung der Randschicht eines Gefriergutes. Er ist erkennbar an einer weißen oder braunrötlichen Verfärbung der Produktoberfläche.

Ursachen können eine undichte oder fehlerhafte Verpackung oder stark schwankende Lagertemperaturen sein. Die ausgetrocknete Randschicht nimmt beim Auftauen und Zubereiten kaum Wasser auf. Statt dessen ist sie zäh oder lederig. Gefrierbrand führt zu Qualitäts- und Geschmackseinbußen, einen gesundheitlichen Schaden kann er aber nicht verursachen.

In diesem Zusammenhang machen wir Sie gerne auf das innovative FrischePlus-Verfahren von bofrost* aufmerksam. Dabei handelt es sich um eine intelligente Weiterentwicklung für beste bofrost*Gemüsequalität:

Die aufgebrachte Trinkwasserglasur bietet dem FrischePlus-Gemüse einen ganz natürlichen Schutz vor Austrocknung und Gefrierbrand. Sie schützt unser Gemüse vor Stoß- und Abriebbeschädigungen in der Verpackung. Die Trinkwasserglasur wirkt auf unser Gemüse wie ein "Frischetresor". Farbe, Geschmack und Optik bleiben so noch besser erhalten.

Detaillierte Informationen zu allen bofrost*Rohgemüsen mit FrischePlus einschließlich Info-Video finden Sie in unserem Onlineshop.

Wir beraten Sie gern!

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